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DGAP-Ad-hoc News vom 02.09.2019

Regenbogen AG passt aufgrund vorläufiger Halbjahreszahlen 2019 die Prognose für das Geschäftsjahr 2019 an

Regenbogen AG / Schlagwort(e): Vorläufiges Ergebnis/Prognoseänderung
Regenbogen AG passt aufgrund vorläufiger Halbjahreszahlen 2019 die Prognose für das Geschäftsjahr 2019 an

02.09.2019 / 17:46 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformationen nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


Ad-hoc-Mitteilung nach Art. 17 Marktmissbrauchsverordnung

Regenbogen AG passt aufgrund vorläufiger Halbjahreszahlen 2019 die Prognose für das Geschäftsjahr 2019 an

Kiel, den 02.09.2019 - Nach vorläufigen Zahlen hat die Regenbogen AG (ISIN DE0008009564) im ersten Halbjahr 2019 Umsatzerlöse von TEUR 4.771 (Vj. TEUR 4.438), ein operatives Ergebnis (EBIT) von TEUR -1.528 (Vj. TEUR -1.468) sowie ein Periodenergebnis nach Steuern von TEUR -1.977 (Vj. TEUR -1.921) erzielt.

Das Umsatzplus von 8 % auf TEUR 4.771 ist neben den guten Wetterbedingungen und der verhältnismäßig späten Lage der Feiertage im ersten Halbjahr 2019 vor allem auch auf verstärkte Marketingaktivitäten sowie Änderungen im Portfolio der betriebenen Ferienanlagen zurückzuführen (Aufnahme der Anlage Bad Harzburg und Verpachtung der Anlage Bad Bederkesa).
Dem standen aber deutlich erhöhte operative Kosten und ergebnisbelastende Sondereffekte gegenüber. Im Juni 2019 hatte ein Großbrand das Schwimmbad der Ferienanlage Tecklenburg und die Technik des angrenzenden Freibadbereiches zerstört, auch der Wellnessbereich wurde in Mitleidenschaft gezogen. Der Brandschaden, abgesichert durch einen vollständigen Versicherungsschutz und eine Ertragsausfallversicherung für 12 Monate, hat im ersten Halbjahr 2019 zu außerplanmäßigen Abschreibungen in Höhe von TEUR 499 geführt. Operativ ist die Regenbogen AG zudem mit ausgeweiteten Personalkosten (+TEUR 217 auf TEUR 2.544), auch in Folge des zu Jahresbeginn erhöhten gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland und gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen (+TEUR 212 auf TEUR 3.355) konfrontiert. Diese betrafen u.a. erhöhte Leasing- und Energiekosten und die ausgeweiteten Marketingaktivitäten.

Angesichts dieser vorläufigen Halbjahreszahlen passt die Regenbogen AG die Prognose für das Geschäftsjahr 2019 an. Unverändert werden stabile Umsatzerlöse erwartet. Nach dem erzielten Umsatzplus des ersten Halbjahres zeigte sich der Juli in der ersten Monatshälfte an der Ostseeküste kühl und verregnet mit entsprechend gegenüber Vorjahr verringerten Monatsumsätzen. Ferner wird der Ausfall des Schwimmbads in Tecklenburg die Erlöskraft der Ferienanlage schwächen, solange den Gästen kein adäquater Ersatz geboten werden kann. Aufgrund der deutlich erhöhten Gesamtkosten und unter Berücksichtigung der außerplanmäßigen Abschreibungen aufgrund des Großbrands in Tecklenburg wird für 2019 nicht länger ein etwas, sondern ein deutlich verschlechtertes operatives Ergebnis prognostiziert. Derzeit ist nicht absehbar, in welchem Umfang die weiteren erwarteten Versicherungsentschädigungen noch für 2019 zahlungswirksam werden.

Kontakt:
Patrick Voßhall
Leiter Investor Relations
Kaistraße 101
24114 Kiel
Tel.: 0431/237230
E-Mail: [email protected]
Web: www.regenbogen.ag

Ende der Ad-hoc-Mitteilung


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